Februar 2010 - Aufenthaltsstipendium für das Writers’ and Translators’ House in Ventspils, Lettland

Nach ihrer positiven Erfahrung im Baltic Centre for Writers and Translators zog sich Sylvi erneut mit der Unterstützung eines Aufenthaltsstipendiums für eine Buchübersetzung zurück – diesmal in das Writers’ and Translators’ House im winterlichen Lettland. Neben der Übersetzungsarbeit und den interessanten Begegnungen mit Kolleg_innen aus Osteuropa und Russland wurde sie auch für einen Vortrag an den Fachbereich Übersetzen und Dolmetschen der Universität Ventspils eingeladen.

(http://www.ventspilshouse.lv/index_en.php)

   

Juli 2009 - Zwei Buchübersetzungen von Transmutee erschienen

Daniel hat im Frühjahr intensiv an der Übersetzung zwei weiterer unterhaltsamer Sachbücher für den Verlag VGS (Egmont Verlagsgesellschaften) gearbeitet, die beide noch dieses Jahr erscheinen sollen bzw. bereits erschienen sind. Es handelt sich um die folgenden beiden Titel:

"Knoblauch, Kreuz und Weihwasser - Handbuch für Vampirjäger" von Scott Bowen
(Originaltitel: The Vampire Survival Guide)
-- erscheint im Oktober 2009

"Voll doof: 101 Dinge, die Sie nicht tun müssen, bevor Sie sterben" vom englischen Autor Richard Wilson
(Originaltitel: Can’t be arsed. 101 things not to do before you die.)
-- ist bereits erhältlich.

März 2009 - Aufenthaltsstipendium für das Baltic Centre for Writers and Translators in Visby, Schweden

Neben der Erstellung der alltäglichen Fachtextübersetzungen arbeitet Sylvi seit Herbst 2008 an der Übertragung des Buches Los Niños Escondidos – Del Holocausto a Buenos Aires der argentinischen Wissenschaftlerin und Autorin Diana Wang aus dem Spanischen ins Deutsche. Das Buch schildert die Biografien von dreißig Menschen, die als Kinder die Shoah überlebten und anschließend nach Argentinien emigriert sind. Die deutsche Übersetzung wird als eine von vier Publikationen für Argentiniens Auftritt als Gastland der Frankfurter Buchmesse 2010 vom argentinischen Auswärtigen Amt gefördert. Um in Ruhe an der Übersetzung arbeiten zu können, zog sich Sylvi mit der Unterstützung eines Aufenthaltsstipendiums für einen Monat in das Baltic Centre for Writers and Translators in das schwedische Visby zurück. Dort genoss sie nicht nur die exzellenten Arbeitsbedingungen, sondern auch die vielen interessanten Begegnungen mit Menschen aus der Literatur- und Übersetzungsbranche aus ganz Europa.

(http://www.bcwt.org/servlet/GetDoc?meta_id=1361)

Februar 2009

Anfang des Jahres investierte Daniel seine begrenzte Zeit in das SDL Trados-Zertifizierungsprogramm, bei dem er jetzt die Stufe 1 erfolgreich abgeschlossen hat. Jetzt arbeitet er bereits eifrig an den nächsten Stufen.

Das SDL TRADOS Zertifizierungsprogramm ist als anerkannter Industriestandard für die Fachkenntnis im Bereich SDL Trados Software branchenweit die bedeutendste Technologiezertifizierung. Mithilfe dieses umfassenden, professionellen Schulungsprogramms kann die Erfahrung in der Verwendung von SDL Trados Übersetzungstools gefördert und nachgewiesen werden.

Mit dem SDL TRADOS Zertifizierungsprogramm sollen Benutzer von SDL Trados dabei unterstützt werden, kontinuierlich mit den neuesten technologischen Entwicklungen Schritt zu halten und zu lernen, mit der aktuellen Technologie in den Bereichen Terminologiemanagement und automatische Qualitätssicherung effizient umzugehen.

Dezember 2008 - Neuerscheinung: "Das Problem der Perspektive. Die Übersetzung von Shoah- Überlebendenberichten ins Deutsche" von Sylvia Degen

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Übersetzung von Shoah-Überlebendenberichten ins Deutsche. Die Arbeit geht der Frage nach, welche Problematik sich aus dieser besonderen Konstellation – in der die Opferperspektive auf den TäterInnenkontext prallt – für das Übersetzen ergibt und wie diese gelöst werden kann. Anhand der exemplarischen Übersetzung einiger Teile des Buches Los Niños Escondidos – Del Holocausto a Buenos Aires von Diana Wang aus dem Spanischen ins Deutsche wird der Übersetzungsvorgang dargestellt, sich ergebende Übersetzungsprobleme analysiert und Lösungsstrategien aufgezeigt. Die Erinnerung an die Shoah wird bald ausschließlich auf Repräsentation angewiesen sein – und hier spielt das Übersetzen eine zentrale Rolle. Dem will diese Publikation Rechnung tragen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Winter 2008/2009 - Transmutee in den USA und Costa Rica

Nach ihrem Aufenthalt in Argentinien hat sich Anja erneut Richtung Amerika aufgemacht: Sie wird ihre Tätigkeit für transmute in den kommenden Monaten in Boston und später in Costa Rica ausüben.

November 2008 - Transmutee in Valencia

Daniel hatte das Glück, die Monate Oktober und November im sonnigen Valencia (Spanien) bei Sonne und gefühlten 30°C zu verbringen, um dort in Ruhe ein Buch für die Egmont Verlagsgesellschaft mbH zu übersetzen. Außerdem konnte er endlich Beruf und Hobby direkt miteinander verbinden: zum einen besuchte er unseren Kundenkreis von spanischen Fahrradherstellern vor Ort und zum anderen verbrachte er viel Zeit damit, die Umgebung auf dem Sattel zu erkunden. Mittlerweile arbeitet er aber wieder in unserem transmute Büro und genießt die Vorzüge des Berliner Winterwetters.

September 2008 - Die OSCE-ODIHR-Publikation "Antisemitismus Thematisieren: Warum und Wie? Leitfaden für Pädagoginnen und Pädagogen" ist nun auch in deutscher Sprache erhältlich!

Als Reaktion auf den Anstieg von Antisemitismus in der OSZE-Region haben sich die OSZE-Teilnehmerstaaten dazu verpflichtet, Bildungsprogramme zu dessen Bekämpfung zu entwickeln. Bei transmute freuen wir uns sehr, dass wir mit der Übersetzung der entsprechenden Lehrmaterialien zu dem Bemühen, sämtlichen Erscheinungsformen des Antisemitismus entgegenzutreten, einen Beitrag leisten können:

"Diese Lehrmaterialien sollen einen Einblick in das Phänomen des Antisemitismus geben und Verbindungen zwischen historischen und aktuellen Formen des Antisemitismus aufzeigen. Neben der Funktionsweise von Vorurteilen wird auch erläutert, inwiefern diese Einzelpersonen und ganze Gesellschaften beeinflussen können. Des Weiteren werden die gemeinsamen Merkmale von Antisemitismus und anderen Diskriminierungsformen herausgestellt." (Website der OSCE-ODIHR)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der OSCE-ODIHR: www.osce.org/odihr.
Über den Link www.osce.org/documents/odihr/2007/12/28962_de.pdf können Sie auch direkt auf das Dokument zugreifen.

September 2008 - Übergabe des Videoarchivs Leben mit der Erinnerung. Überlebende des Holocaust erzählen

Am 8. und 9. September 2008 findet im Ort der Information des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin die Übergabe des Videoarchivs Leben mit der Erinnerung. Überlebende des Holocaust erzählen statt. Wir freuen uns sehr, dass die Berichte der Shoah-Überlebenden, an deren Übersetzung wir als transmute maßgeblich beteiligt waren, nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und hoffen, dass sie einen Beitrag zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der Thematik leisten werden.
Als Rahmenprogramm findet ein Eröffnungssymposium mit dem Titel Oral History – Chancen und Probleme öffentlicher Präsentationen und pädagogischer Arbeit, eine Einführung in die Datenbank und in die Projekttage sowie ein Abend der Begegnung mit Sabina Wolanski, geb. Haberman statt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webpage der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas:
http://www.stiftung-denkmal.de/veranstaltungen

April 2008 - Transmutee in Argentinien

Seit nunmehr 4 Monaten arbeitet und lebt Anja vorübergehend in Buenos Aires. Bis zu ihrer Rückkehr nach Berlin Ende Juni diesen Jahres wird sie dort neben ihrer Tätigkeit für transmute gemeinsam mit zwei deutschen JournalistInnen an einigen Radiobeiträgen zu verschiedenen sozialen und kulturellen Themen arbeiten.
Mit diesem Foto sendet sie Grüße an unsere KundInnen, Familie und FreundInnen.


Anja vor dem "Congreso de la Nación"

September 2007 - Wir haben den Link zu St. Jerome Publishing von unserer Webpage genommen

Der Israel-Hass in der akademischen „Linken“ bleibt längst nicht mehr auf der diskursiv-theoretischen Ebene, sondern hat auch ganz handfeste Auswirkungen. Seit einigen Jahren erscheinen immer wieder Aufrufe, Israel auf kultureller und wissenschaftlicher Ebene zu isolieren. So hat am 30. Mai diesen Jahres die Delegiertenkonferenz der britischen Universitäts- und College-Gewerkschaft (University and College Union - UCU) mit 158 zu 99 Stimmen einen Antrag angenommen, in dem die „Komplizenschaft der israelischen Akademiker mit der seit 40 Jahren bestehenden Besetzung Palästinas“ verurteilt wird und einer Empfehlung zum Boykott israelischer Universitäten und AkademikerInnen zugestimmt. Dieser Boykottaufruf wird auch an anderen Institutionen diskutiert und teilweise unterstützt.
So auch von Mona Baker, renommierte Translationswissenschaftlerin, geschätzte Herausgeberin der Encyclopedia of Translation Studies und der Fachzeitschrift The Translator und Direktorin von St. Jerome Publishing. Mona Baker hat nun Miriam Schlesinger und Gideon Toury -- beide bekannte ForscherInnen an israelischen Universitäten -- aufgefordert, aus der Leitung der Translation Studies Abstracts auszuscheiden -- weil sie Israelis sind.

Wir weisen sowohl das Ansinnen eines Boykotts israelischer Universitäten und AkademikerInnen als auch die Politik Mona Bakers mit allem Nachdruck zurück und haben daher den Link zu St. Jerome Publishing von unserer Seite genommen.

Weitere Informationen zum Thema:

  • Engage – Academic and Political Writing on Antisemitism. Hier besonders der Artikel von Prof. Bencie Woll und Prof. Wendy Sandler vom 09.08.2007: „Sign language translator and interpreter“ - Another Mona Baker journal boycotting Israeli scholars: http://www.engageonline.org.uk
  • Hagalil e.V. (Aufruf: Gegen den Boykott israelischer Universitäten): http://www.hagalil.com/archiv/2005/04/boykott.htm
  • SPME – Scholars for Peace in the Middle East (Petition: An International Call To Academics and Professionals From Nobel Laureates and University Presidents To Stand In Solidarity With Our Israeli Academic and Professional Colleagues): http://www.spme.net/
  • Hintergrundartikel von Tobias Jaecker: Antizionistisches Einerlei - Unter dem Deckmantel der Wissenschaftsfreiheit: Antisemitismus im akademischen Milieu: http://www.jaecker.com/akademisch.htm
  • Umberto Eco zum Thema: Leseprobe von Im Krebsgang voran: http://www.umberto-eco.de/
Juli 2007 - Das zweisprachige Buch (De-Es) De Golpes y Sueños - Antisemitismus und jüdische Überlebende der Shoah in Argentinien/Antisemitismo y Sobrevivientes Judíos de la Shoá en Argentina, von dem Sylvia Degen Mitherausgeberin ist, ist nun erhältlich. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Sylvia.Degen[at]transmute-network.com. Auszug aus dem Klappentext:
„Im ersten Teil dieser Publikation wird der Frage nachgegangen, was den Antisemitismus in Argentinien ausmacht und welche historischen Bedingungen ihm zugrunde liegen. Sieben Autorinnen und Autoren bieten aus unterschiedlichen Blickwinkeln einen ersten Einblick in die Thematik. Im zweiten Teil kommen fünf Mitglieder der Gruppe Generaciones de la Shoá en Argentina zu Wort, welche die Shoah als Kinder überlebten und heute in Buenos Aires zusammen aktiv sind. In den Interviews thematisieren sie nicht nur ihre Erfahrung der Shoah, berichten vom damaligen „Alltag“ und zeigen auf, was ein Weiterleben mit der Traumatisierung durch die Shoah im Allgemeinen bedeutet, sondern die Gespräche gewähren auch Einblicke in die heutige Situation von jüdischen Überlebenden in Argentinien.“
März 2007 - Nachdem Anja Ludewig lange zum Werk Ernesto Cardenals und dessen Übersetzung und Rezeption in der BRD und DDR geforscht hat, haben sich die beiden am 28. Februar 2007 persönlich in Berlin getroffen. Ernesto Cardenal ist Dichter, Priester und einer der bekanntesten Vertreter der Befreiungstheologie, er arbeitete mit am Sturz der Somoza-Diktatur und war Kulturminister der sandinistischen Regierung Nicaraguas.

Sylvia Degen ist von ihrem Arbeitsaufenthalt in Argentinien zurück, wo sie an Interviews mit Shoah-Überlebenden und an einem Buch zum Thema Antisemitismus gearbeitet hat. Das voraussichtliche Erscheinungsdatum ist Mai 2007.

Daniel Müller
hat sich im Mai 2006 – also direkt nach Abschluss seiner Diplomarbeit zur Wechselbeziehung zwischen Ideologie und Übersetzung – in die Arbeit als Freiberufler gestürzt und konnte sich seither nicht über Langeweile beklagen.
27.01.2006 - Obwohl noch nicht alles perfekt ist, wird die erste Version dieser Webseite gelauncht.